Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich


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Nicht jede BU-Versicherung trägt psychische Erkrankungen


Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird in der Regel abgeschlossen, um finanziell abgesichert zu sein, wenn der Beruf durch eine schwere Erkrankung und/oder einem Unfall nicht mehr ausgeübt werden kann. Wie Statistiken belegen, sind es vor allem Herz-Kreislauferkrankungen und Erkrankungen des Gelenk- und Bewegungsapparates, die eine Berufsunfähigkeit verursachen. Immer häufiger jedoch treten auch psychische Probleme auf, die beispielsweise durch Stress am Arbeitsplatz oder die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf auftreten. Depressionen oder Burn-Out sorgen dann dafür, dass eine Weiterbeschäftigung nicht mehr möglich ist und der Beruf sogar aufgegeben werden muss. Waren bis vor einigen Jahren vor allem Lehrer, Krankenschwestern und Altenpfleger von diesen Krankheiten betroffen, finden sie sich mittlerweile in zahlreichen Berufsgruppen. Allein im Jahr 2010 verursachten derartige Erkrankungen 53,3 Millionen Krankheitstage.


 

Da psychische Erkrankungen immer häufiger zu einer Berufsunfähigkeit führen, sollte die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch hier eintreten und die monatliche Rente überweisen. Oftmals werden diese Erkrankungen allerdings ausgeschlossen oder Leistungen werden erst verspätet gezahlt, da eine Anerkennung der Krankheiten schwierig ist.


 

Bei einem Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich jedoch ist es möglich, Policen mit speziellem Leistungsumfang auszuwählen und so auch psychische Leiden zu versichern. Voraussetzung ist jedoch, dass bisher noch keine derartigen Erkrankungen festgestellt und behandelt wurden. In diesem Fall lehnen die Versicherer die Übernahme des Risikos nämlich ab und schließen diese Erkrankungen aus dem Versicherungsumfang komplett aus.