Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich


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BU-Versicherung dürfen aktualisierte Untersuchungen verlangen


Wer berufsunfähig ist, kann mindestens 50 Prozent seiner Arbeitskraft nicht mehr einsetzen, um seinem Beruf nachzugehen. Grundlage für die Versicherer, die monatliche Rente auszuzahlen, sind in erster Linie ärztliche Atteste, die diese Berufsunfähigkeit bestätigen. 
In einigen Fällen ist es aber durchaus möglich, dass sich der Gesundheitszustand des Betroffenen verbessert und in der Folge eine Wiederbeschäftigung oder eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt möglich ist. Wie das Hanseatische Oberlandesgericht in Bremen jetzt bestätigte, dürfen Versicherer von ihren berufsunfähigen Kunden durchaus verlangen, sich einmal im Jahr von einem Arzt umfassend untersuchen und die Berufsunfähigkeit weiter bestätigen zu lassen. 
Lediglich dann, wenn eine Änderung des Befundes nicht erwartet werden kann, etwa bei unheilbaren Krankheiten, kann von einer solchen Anordnung abgesehen werden.