Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich


Dienstunfähigkeit - was nun?
Dienstunfähigkeitsversicherung

Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte

Der Begriff der Dienstunfähigkeit ist ein Begriff aus dem Beamtenwesen. Können Beamte in Folge einer Krankheit oder eines Unfalls ihren Dienst nicht mehr tun, spricht man von Dienstunfähigkeit. Sind Beamte dauerhaft arbeitsunfähig, erhalten sie von ihrem Dienstherren ein spezielles Ruhegehalt, welches bis zum Eintritt ins Pensionsalter bezahlt wird. Allerdings ist dieser finanzielle Schutz nicht allumfassend. Vor allem in den ersten Dienstjahren besteht für Beamte kein Schutz bei Dienstunfähigkeit, weshalb eine spezielle Dienstunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden sollte.


Dienstunfähig sind Beamte zum Beispiel dann, wenn ein Lehrer seiner Arbeit aufgrund psychischer Probleme nicht mehr nachgehen kann, auch viele Polizisten sind mittlerweile häufig aufgrund psychischer Belastungen dienstunfähig. Aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden und körperliche Gebrechen können Beamte daran hintern, ihren Dienst zu tun.


Eine Dienstunfähigkeitsversicherung gilt als gute Alternative zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung, denn auch sie sichert unvorhergesehene Ereignisse wie Unfälle und Krankheiten ab und sorgt so für den finanziellen Ausgleich.
 

Die Versorgung von Beamten bei Arbeitsunfähigkeit

Können Beamte ihren Dienst nicht mehr ausüben, müssen sie diesen unter Umständen quittieren. Sollte dies der Fall sein und ist die Wartezeit bereits erfüllt, können Beamte ein Mindestruhegehalt beziehen, welches den finanziellen Verlust zumindest zum Teil ausgleicht. Auch wenn Beamte also eine deutlich bessere Versorgung bei Arbeitsunfähigkeit haben wie Arbeitnehmer, sollten auch sie privat vorsorgen. Alternativen zur Berufsunfähigkeit für Beamte sind dabei die Dienstunfähigkeitsversicherungen. Sie sind mitunter speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Beamten abgestimmt und sorgen so für den passenden Versicherungsschutz.


Die Höhe des Mindestruhegehalts können Beamte anhand ihrer aktuellen Dienstbezüge sowie der dienstfähigen Zeit berechnen. Vor allem bei noch sehr jungen Beamten kann dieses Mindestruhegehalt dann jedoch kaum ausreichend, den Lebensstandard zu finanzieren. Es ist in diesen Fällen daher notwendig, einen Dienstunfähigkeitsversicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, um diese finanziellen Lücken zu schließen.
 

Die Dienstunfähigkeitsversicherung als Alternative

Die Dienstunfähigkeitsversicherung, die speziell auf die Bedürfnisse der Beamten entwickelt wurde, sorgt für finanzielle Sicherheit, auch wenn eine Berufsunfähigkeit eingetreten ist.


Die Dienstunfähigkeitsversicherung sollte dabei eine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthalten und die Leistungen dann erbringen, wenn der Beamte in den Ruhestand versetzt wird, weil die allgemeine Dienstfähigkeit beschränkt ist.Bei diesen Versicherungen ist auch eine Entlassung wegen Dienstunfähigkeit versichert. In diesen Fällen können Beamte dann Anspruch auf die monatliche Dienstunfähigkeitsrente erheben, die individuell vereinbart werden kann. In diesen Fällen zeigt es sich, dass Dienstunfähigkeitsversicherungen für Beamte echte Alternativen zur Versicherung wegen Berufsunfähigkeit sein können, denn auch hier werden die monatlichen Renten bei Erreichen der Bedingungen ausgezahlt.


Es gibt in Deutschland nur noch wenige Anbieter, die die echte Dienstunfähigkeitsversicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten. Diese unterscheiden in ihren Bedingungen jedoch stark zwischen den jeweiligen Berufsgruppen (Lehrer, Polizist, Beamte) und können so optimalen Versicherungsschutz, ebenso wie eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung, bieten.